SYSTEMATLAS · GESUNDHEIT · DIGITALISIERUNG

ePA · INFORMATIONSWEG

02 · ePA INFORMATIONSWEG

Von der Idee bis heute

Warum die ePA entstand, welche Erwartungen mit ihr verbunden waren und wie sich Verantwortung und Steuerung verändert haben.

Aus einem realen Informationsproblem wurde ein Projekt über mehr als zwanzig Jahre.

Gesundheitsinformationen lagen und liegen an vielen Stellen: in Praxen, Kliniken, Laboren, Radiologien und Apotheken. Die frühe politische Idee war deshalb nachvollziehbar: Informationen sollten digital besser verfügbar werden, Behandlungsbrüche und Arzneimittelrisiken sinken – und auch unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden.

2003Gesetzliche Grundlagen für die elektronische Gesundheitskarte; die Patientenakte ist als Anwendung bereits mitgedacht.
2005Die gematik wird gegründet. Die Selbstverwaltung soll die Infrastruktur gemeinsam entwickeln.
2015Das E-Health-Gesetz erhöht mit Fristen und Vorgaben den Umsetzungsdruck.
2019Der Bund übernimmt 51 % der gematik. Entscheidungen sollen schneller werden.
2021Gesetzliche Krankenkassen stellen ihren Versicherten die ePA bereit.
2025Aus Opt-in wird die „ePA für alle“ mit Widerspruchsmöglichkeit.
DAZUGELERNTDie ePA ist nicht die Entscheidung eines einzelnen Ministers. Ihre heutige Form entstand in mehreren politischen Etappen.
VertiefenWer ist wofür zuständig? →Die bisherige Entwicklung im Transparenz-Zoom →