Die ePA muss nicht nur existieren. Patienten müssen sie praktisch nutzen können.
SYSTEMATLAS · GESUNDHEIT · DIGITALISIERUNG · ePA
ANONYMISIERTER PRAXISTEST · QUELLENGEPRÜFT
Die ePA im Praxistest
Vom digitalen Dokument zur nutzbaren Patienteninformation.
Die elektronische Patientenakte soll Gesundheitsinformationen besser verfügbar machen – für Patienten und für diejenigen, die sie behandeln. Doch was bedeutet das im Alltag?
Der L.S. hat einen realen Patientenweg nachvollzogen: vom ersten Zugang zur ePA bis zur Frage, ob ein vorhandener Befund tatsächlich dort ankommt, wo er gebraucht wird.
Wie komme ich in meine ePA?
04–10VORFINDENWas finde ich dort – und was nicht?
11–12NUTZENWann wird aus gespeicherter Information tatsächlich Hilfe bei der Behandlung?
So kennzeichnen wir unsere Aussagen
BEOBACHTET – im anonymisierten Praxistest erlebt · BELEGT – mit offizieller Quelle überprüft · OFFEN – Ursache oder Zusammenhang ungeklärt · SYSTEMFRAGE – daraus entsteht eine weiterführende Frage · L.S.-ANALYSE – Einordnung oder Prüfmodell des Lernenden Sozialstaats.
Der Praxistest ist ein Einzelfall und keine repräsentative Untersuchung. Beobachtungen werden mit offiziellen Quellen abgeglichen. Offene Fragen bleiben als solche gekennzeichnet.
Was hat der L.S. dazugelernt?
Die ePA ist nicht automatisch die vollständige Krankengeschichte.
Technisch vorhandene Information muss auffindbar und nutzbar werden.
Ein gespeicherter Befund verbessert Versorgung erst, wenn er beim nächsten Behandlungsschritt berücksichtigt werden kann.