VERTIEFUNG · P04.Z1

Was passt zu mir?

Wie wird aus einem vorhandenen Angebot etwas, das zu meinem Leben passt?

Viele Möglichkeiten sind noch keine Orientierung

Im Erwachsenenleben kann Prävention an vielen Stellen auftauchen: als Kurs, Beratung, Vorsorge, Unterstützung im Alltag oder als Angebot in einer Lebenswelt. Doch die entscheidende Frage bleibt: Was davon hilft gerade mir?

Das lässt sich nicht allein an Alter oder Diagnose festmachen. Lebenssituation, Belastungen, Interessen, vorhandene Fähigkeiten und praktische Hürden entscheiden mit.

Viele Angebote allein helfen noch nicht bei der Orientierung.

Sie entsteht, wenn Bedarf, Möglichkeiten und der konkrete Mensch zusammen betrachtet werden.

Was muss zusammenkommen?

Ein Angebot muss zu meinem Bedarf passen. Ich muss davon erfahren, es verstehen und erreichen können. Und ich muss eine echte Möglichkeit haben, es in meinen Alltag einzubauen.

L.S.-FRAGE

Wer schaut so genau hin, welches Angebot für wen am besten geeignet wäre?

Was hilfreich ist, geht über Medizin hinaus

Für den einen Menschen kann Bewegung wichtig sein, für einen anderen soziale Verbindung, Entlastung, Beratung oder Unterstützung beim Zugang zu bestehenden Angeboten. Nicht jede hilfreiche Aktivität ist eine Therapie – und sie muss auch nicht dazu erklärt werden.

Damit verschiebt sich die Systemfrage: Nicht nur Was bieten wir an?, sondern auch Wie findet ein Mensch das, was zu ihm passt?

NÄCHSTER ZOOMSocial Prescribing

Ein Ansatz versucht genau diese Verbindung zwischen Bedarf, Beratung und Angeboten vor Ort herzustellen.

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